Liebe Bürgerinnen und Bürger,

Sie haben mir einen klaren Auftrag erteilt: Ich soll mich weitere acht Jahre für Dornstadt einsetzen und als Bürgermeister bei der Entwicklung unserer Gemeinde vorangehen. Über Ihre große Unterstützung und das gute Wahlergebnis freue ich mich sehr.

Vielen Dank für jede einzelne Stimme! Und vielen Dank an jeden, der sein demokratisches Stimmrecht genutzt hat!

Voller Überzeugung und mit ganzer Kraft werde ich meine dritte Amtszeit angehen. Gemeinsam haben wir in den vergangenen 16 Jahren viel erreicht, Dornstadt ist sehr gut aufgestellt. Aber die Herausforderungen sind groß, es gibt viel zu tun. Was ich schon oft gesagt habe, gilt: Wir sind als Gemeinwesen darauf angewiesen, dass wir zusammen anpacken. Getreu unseres Mottos „Miteinander für Dornstadt“.

Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Ihnen!

Als Solist erreicht ein Bürgermeister nichts. Auf das ganze Orchester kommt es an. Deshalb bedanke ich mich bei meinem Team im Rathaus und allen anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die engagierte und verlässliche Arbeit.

Dazu gehört auch die Wahl selbst, die viel Aufwand verursachte. Daher danke ich allen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern für ihre Arbeit vergangenen Sonntag.

Und Dank gebührt auch dem Gemeinderat für seine konstruktive Arbeit zum Wohl unseres Dornstadts.

Lassen Sie uns Gas geben, die Zukunft wartet nicht!

Rainer Braig
Bürgermeister

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

wir blicken auf erfolgreiche Jahre zurück, in denen ich gemeinsam mit Ihnen vieles erreicht und Dornstadt weiterentwickelt habe. Dies ist uns gelungen, obwohl wir mit aller Kraft auf unvorhersehbare internationale Krisen reagieren mussten. Es galt also, die für die Gemeinde richtigen Entscheidungen zu treffen und gleichzeitig krisenbedingte Herausforderungen zu bewältigen. Dornstadt hat gezeigt, dass es zu diesem Kraftakt fähig ist. Und diese Eigenschaft wird auch in Zukunft wichtig sein.

Wir erleben außergewöhnliche Zeiten. Die Aufgaben in Gegenwart und Zukunft sind gewaltig. Ich verspüre eine große Energie und Motivation, mich diesen Herausforderungen zu stellen. Gemeinsam mit Ihnen, dem Gemeinderat und der Verwaltung möchte ich diese Zukunftsaufgaben anpacken und unsere Gemeinde weiterentwickeln. Dafür werde ich meine ganze Erfahrung und meine Ideen einbringen. Ich will für Sie weiterhin ein verlässlicher, fairer und berechenbarer Bürgermeister sein. Ein respektvoller und wertschätzender Umgang ist mir wichtig. Nur mit Kooperation und gegenseitiger Unterstützung werden wir erfolgreich sein.

Es ist eine ungeheuer reizvolle Aufgabe, Dornstadt in die Zukunft zu führen.

Für die Wahl am 2. April 2023 bitte ich daher um Ihr Vertrauen und Ihre Stimme.

Herzlichst
IhrRainer Braig

Dafür setze ich mich ein

1. Bildung, Betreuung und Familie

Familienfreundlichkeit, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie qualitativ hochwertige Betreuung und Bildung sind der Schlüssel für die Zukunft unserer Gesellschaft. Jedes Kind muss die gleiche Chance auf eine gute Schulbildung erhalten. Der soziale, kulturelle oder religiöse Hintergrund darf dabei keine Rolle spielen.

In der Vergangenheit haben wir in den Ausbau der Kinderbetreuung schon viel Zeit und Geld investiert. Die Einrichtungen sind auf einem guten Stand und unsere motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten wertvolle Arbeit. Aufgrund rechtlicher Vorgaben und steigender Kinderzahlen müssen wir den Ausbau der Betreuungsplätze weiterhin mit hoher Priorität vorantreiben.
Der gesetzliche Anspruch auf eine Ganztagesbetreuung an Grundschulen wird sich mittelfristig mit den steigenden Schülerzahlen auch auf unsere Schulen auswirken. Dies müssen wir schon jetzt in den Blick nehmen und rechtzeitig die richtigen Entscheidungen treffen. Gerade das Schulzentrum in Dornstadt steht hier im Fokus. Es muss zu einem modernen Bildungscampus weiterentwickelt werden.

Bisher erreicht:

  • Die Generalsanierung der Realschule Dornstadt wurde im Jahr 2014 fertiggestellt. Inzwischen ist die Realschule Dornstadt die einzige weiterführende Schule in Dornstadt mit steigernder Beliebtheit und steigenden Schülerzahlen.
  • 2015 eröffnete das Familien- und Generationenzentrum (FGZ) mit dem integrierten Kinderhaus in Dornstadt. Es ist aus dem sozialen Leben der Gemeinde nicht mehr wegzudenken.
  • Die Generalsanierung und Erweiterung des evangelischen Kindergartens Arche Noah in Dornstadt ist zum Jahreswechsel 2022/2023 fertig geworden. Die Gemeinde Dornstadt hat sich hier finanziell stark engagiert. Nun hat die evangelische Kirchengemeinde wieder eine moderne und zeitgemäße Kita. Zudem können dringend benötigte zusätzliche Kitabetreuungsplätze in Dornstadt angeboten werden.
  • Die Zusammenarbeit mit den Tagesmüttern wurde intensiviert und das Angebot konnte weiter ausgebaut werden.
  • In allen Ortsteilen haben wir in Zusammenarbeit mit ehrenamtlich Engagierten neue Spielplätze angelegt. In Dornstadt zusätzlich mit einer neuen Skateranlage.

Meine Ziele für die Zukunft:

  • Die neue 5-gruppige Kita „Auf der Apfelwiese“ in Bollingen zeitnah fertigstellen. Die Bauarbeiten laufen. Mit einer Fertigstellung ist bis Anfang 2024 zu rechnen.
  • Eine neue 4-gruppige Kita in Tomerdingen bauen. Der Standort wurde bereits festgelegt und die ersten Vorarbeiten laufen. Fertigstellung: 2024/2025
  • Die Einrichtung eines Naturkindergartens in Tomerdingen in 2023. Der erforderliche Bauwagen als Schutzunterkunft ist bestellt.
  • Die Generalsanierung des katholischen Kindergartens St. Franziskus in Tomerdingen in Zusammenarbeit mit der katholischen Kirchengemeinde umsetzen. Als erster Schritt wird ein Architektenwettbewerb gestartet.
  • Die Kitas in Scharenstetten und Temmenhausen müssen mittelfristig erweitert werden.
  • Das Schulzentrum Dornstadt zu einem Bildungscampus weiterentwickeln. Mit dem gesetzlichen Anspruch auf eine Ganztagesbetreuung an Grundschulen ab 2026 besteht Handlungsbedarf.

2. Nachhaltigkeit und Klimaschutz

Die größte Herausforderung unserer Zeit ist der Klimawandel und seine Folgen. Auch wenn es sich dabei um eine globale Krise handelt und Deutschland einen relativ geringen Anteil an den weltweiten CO2-Emissionen hat, ist es zwingend erforderlich, jetzt zu handeln. Dies gilt beim Klimawandel genauso wie bei einer nachhaltigen Lebensweise in allen anderen Bereichen. Jede und jeder Einzelne ist gefragt, sich der Verantwortung zu stellen und die global gesteckten Ziele auf die Ebene zu übersetzen, auf der wir gestalten können: und das ist die Kommune!

Mir sind diese Themen schon lange ein großes Anliegen und ich habe immer wieder entsprechende Impulse für Dornstadt gesetzt. Bereits seit vielen Jahren treiben wir zahlreiche erfolgreiche Projekte voran, die eine nachhaltige Entwicklung voranbringen. Am Anfang fehlte jedoch die Struktur: eine gemeinsame Vision, konkrete Vorhaben. Daraufhin habe ich den Prozess zur Erstellung eines nachhaltigen Gemeindeentwicklungskonzepts (Genau Dornstadt!) initiiert.

In einem breit angelegten Beteiligungsprozess für die Bürgerinnen und Bürger erarbeiteten wir ein „gemeinsames Bekenntnis“ zur nachhaltigen Gemeindeentwicklung.

Dieses Konzept ist nun der Kompass, der uns immer wieder als Orientierung dient. Wir müssen dieses Konzept regelmäßig an neue Erkenntnisse anpassen. Im Zusammenspiel mit einem Förderprogramm des Bundes haben wir eine Stelle für das Thema Nachhaltigkeit geschaffen.

Bisher erreicht:

  • Unser gemeinsam erarbeitetes Gemeindeentwicklungskonzept: Genau Dornstadt! (gemeinsam Nachhaltigkeit umsetzen in Dornstadt!) gibt uns Orientierung.
  • Schon lange vor der Energiekrise haben wir uns in Dornstadt mit Nahwärmeversorgungsnetzen beschäftigt. Das erste Projekt läuft derzeit in Tomerdingen. Um den Ausbau der Nahwärmeversorgung noch besser zu unterstützen hat sich die Gemeinde Dornstadt an der BED Projekte GmbH beteiligt.
  • Inzwischen gibt es viele Kooperation mit Kitas und Schulen für die Bildung für nachhaltige Entwicklung. Unser aktuelles EU-Projekt „Water for the future“ ist für die Bildungsarbeit mit Jugendlichen ein gutes Beispiel.
  • Die Gemeinde Dornstadt ist seit zehn Jahren als Fairtrade-town ausgezeichnet. Die Kita in Bollingen wurde als erste faire Kita in Baden-Württemberg ausgezeichnet. Zudem hat die Realschule eine Auszeichnung als faire Schule.
  • Die Gemeinde Dornstadt nimmt am European Energy Award (EEA) teil. Der EEA ist ein europäisches Zertifizierungs- und Managementsystem, das eine nachhaltige Energie- und Klimaschutzpolitik ermöglichen und fördern soll. Die erste Zertifizierung haben wir 2019 erhalten.
  • Aktuell erstellen wir ein umfassendes Konzept zur Biotopvernetzung in allen Ortsteilen für die kommenden 20 Jahre. Es dient der Erhaltung und Entwicklung der gebietstypischen Artenvielfalt.
  • Auch wenn die Gemeinde Dornstadt im Bereich des ÖPNVs wenig Einfluss nehmen kann, wurden doch verschiedene Verbesserungen erreicht. Die Linie 49 erfüllt in allen Belangen den Anforderungen des Nahverkehrsplans des Alb-Donau-Kreis. Darüber hinaus ist eine neue Linie 462 zwischen Beimerstetten und Dornstadt eingerichtet worden und die Linie 46 bedient inzwischen das Gewerbegebiet Himmelweiler.
  • Durchführung eines regelmäßigen Saatgutmarkts.
  • Es entstanden zahlreiche AGs für unterschiedliche Bereiche. In allen findet eine tolle, engagierte und nachhaltige Arbeit statt. Als AGs wurden gegründet: Reperatur-Cafe, AG sauberes Dornstadt, AG grünes Dornstadt.
  • Die Gemeinde Dornstadt war in den Jahren 2015 und 2019 für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis nominiert.

Meine Ziele für die Zukunft:

  • Die Nahwärmeversorgung in allen Ortsteilen ausbauen.
  • Die Initiativen zum Ausbau der erneuerbaren Energien unterstützen.
  • Die Planungen zum Biotopverbund fortführen und umsetzen.
  • Konzepte zur Innenentwicklung erarbeiten und dabei schonend mit Grund und Boden umgehen.
  • Bauvorhaben der Gemeinde mit hohem Energiestandard realisieren und möglichst mit erneuerbaren Energien versorgen.
  • Ein umfassendes Mobilitätskonzept entwickeln, das den Anforderungen aller Verkehrsteilnehmer und aller Generationen entspricht.
  • Das Gemeindeentwicklungskonzept „Genau Dornstadt!“ mit der Bürgerschaft fortschreiben.
  • Die Bildungsarbeit für nachhaltige Entwicklung in Zusammenarbeit mit unseren Kitas, Schulen und Jugendlichen fortführen.
  • Weitere Maßnahmen gegen die Auswirkungen des Klimawandels einleiten.

3. Vielfältiger und attraktiver Wohnraum

Dornstadt ist schon jetzt eine liebens- und lebenswerte Gemeinde, die gerne als Wohnort und als Heimat gewählt wird. Deshalb brauchen wir dringend Wohnraum in allen denkbaren Formen. Die Nachfrage übersteigt seit Jahren das Angebot. Wir müssen aber mit großer Verantwortung mit Grund und Boden umgehen, die Flächen möglichst effizient und ressourcenschonend einsetzen. Und wir brauchen Wohnraum, der bezahlbar für alle Menschen und Familien ist. Dafür braucht es neue Konzepte und Partner, um dies dauerhaft zu gewährleisten.

Bisher erreicht:

  • In den vergangenen Jahren konnte in allen Ortsteilen neue Baugebiete ausgewiesen werden.
  • Die Arkadien, das Vorhaben eines privaten Investors in Zusammenarbeit mit der Gemeinde, sind ein gutes Beispiel wie eine Nachverdichtung im Innenbereich aussehen kann. Das teilweise brachliegende Gewerbegebiet wurde aufgelöst und für Wohnraum nutzbar gemacht.

Meine Ziele für die Zukunft:

  • Im Baugebiet Hahnenweide in Dornstadt startet das Siedlungswerk GmbH aus Stuttgart im Laufe des Jahres ein Projekt mit 39 Wohnungen, das als sozial-gemischtes Quartier realisiert werden soll. Es entstehen drei Gebäude mit einem modernen Konzept. 13 geförderte Wohneinheiten sind geplant und 18 Wohnungen will das Siedlungswerk als Mietwohnungen anbieten. Mit diesem Projekt kommen wir beim Wohnungsbau, insbesondere dem Bau von Mietwohnungen sowie beim bezahlbaren Wohnraum einen guten Schritt weiter.
  • Ein zweites wichtiges Projekt wird voraussichtlich in 2023 an der Langen Straße starten. Mein Ziel war und ist es, dass ein modernes städtebauliches Konzept die Lange Straße beim Kreisverkehr in Dornstadt den Ortseingang aufwertet. Auf den Grundstücken Lange Straße 12 und 16 sind unter anderem Betreutes Wohnen sowie Mehrfamilien- und Reihenhäuser vorgesehen. Nach dem im ersten Quartal 2023 abgeschlossenen Bebauungsplanverfahrens kann dann mit dem Bauvorhaben begonnen werden.
  • Unterstützung des Tomerdinger Wohnprojekts in der Wannenmacherstraße mit betreuten Wohnungen und Räumen für die Ortsverwaltung
  • In allen Ortsteilen weitere Baugebiete ermöglichen
  • Weitere Projekte für bezahlbaren Wohnraum initiieren.

Beim großen Wohnbauprojekt „Dornstadter Höfe“ will ich den Fokus auf eine nachhaltige Quartiersentwicklung legen. Wir streben ein ausgewogenes Wohnraumangebot an, verknüpft mit attraktiven Aufenthaltsbereichen und einer innovativen Energie- und Wärmeversorgung. Nach langen und intensiven Verhandlungen hat die Gemeinde die Flächen für dieses Projekt von der Evangelischen Heimstiftung Ende 2022 gekauft.

4. Gesellschaft

Dornstadt hat sich in den vergangenen Jahren sehr gut entwickelt. Der Zusammenhalt in der Bevölkerung zeigt sich in einer großen Vielfalt an Vereinen und Organisationen. Dornstadterinnen und Dornstadter zeichnen sich zudem durch ein großes ehrenamtliches Engagement in vielen Bereichen aus. Dieser Einsatz hat meine volle Wertschätzung und meinen Respekt. Denn nur über das Ehrenamt lassen sich viele Angebote realisieren, die für eine Kommune sonst nicht leistbar wären.

„Ich werde mich weiter für diese ehrenamtlich Engagierten stark machen und unterstützen. Das wird mir auch in Zukunft ein wichtiges Anliegen sein.“

Bisher erreicht:

  • Im Bereich der Jugendarbeit haben wir erfolgreiche Strukturen geschaffen und gefestigt.
  • Wir haben einen Mitarbeiter für die offene Jugendarbeit eingestellt, die Schulsozialarbeit ausgebaut und nun nach Corona die mobile Jugendarbeit eingerichtet.
  • Mit dem neuen Achterrat, der Schülerinnen und Schüler eine hörbare Stimme gibt, sind wir auch bei der vorgeschriebenen Jugendbeteiligung weitergekommen. Diese Strukturen müssen nun weiter stabilisiert und ausgebaut werden, damit die Jugendlichen gute Angebote und Beratung vorfinden.
  • Dank der ehrenamtlichen Initiative Ü50 aktiv stehen viele niederschwellige Angebote für die Seniorinnen und Senioren zur Verfügung.
  • Bau eines neuen Pflegeheims der Evangelischen Heimstiftung
  • Aufgrund guter Kooperation mit verschiedenen Trägern gibt es ein gutes Angebot an Pflegeplätzen, Tagespflege und Nachbarschaftshilfen sowie weitere Hilfestellungen für unsere betagten Mitbürgerinnen und Mitbürger.

Meine Ziele für die Zukunft:

• Für die ehrenamtlich Engagierten, Organisationen und unsere Vereine weiterhin ein verlässlicher Partner sein und sie bei ihrer Arbeit unterstützen

  • Bestehenden Strukturen für alle Generationen erhalten und gegebenenfalls an neue Anforderungen anpassen
  • Die Jugendbeteiligung vorantreiben und fördern
  • Ein Jugendhaus in Scharenstetten einrichten

5. Wirtschaft und Arbeiten

Die Gemeinde Dornstadt ist mit ihrer hervorragenden Anbindung an das überörtliche Straßennetz und mit dem Containerbahnhof ein erfolgreicher Wirtschaftsstandort. Ein gutes Beispiel für eine erfolgreiche Gewerbepolitik ist das Gewerbegebiet Himmelweiler direkt an der A8 und dem Containerbahnhof. In meiner Amtszeit wurden die Grundstücke gezielt vermarktet und eine gute Mischung an Betriebsgrößen und Branchen angesiedelt. Dies schafft Arbeitsplätze und bringt Steuereinnahmen.

„Als Bürgermeister verstehe ich mich als direkter und verlässlicher Ansprechpartner für unsere Unternehmen.“

Bisher erreicht:

  • Wir haben in den vergangenen Jahren Gewerbebauplätze vermarktet, neu erschlossen oder erweitert. Ein Beispiel ist das Gewerbegebiet Lauteracher Weg in Tomerdingen, das wir vor allem für die beiden dort ansässigen Firmen Kiesling und Hilscher erweiterten.
  • In Bollingen kaufte die Gemeinde die Grundstücke für ein neues Gewerbegebiet. Das neue Gebiet befriedigte den zusätzlichen Flächenbedarf vieler örtlicher Unternehmen.
  • In einem intensiven Prozess und mit umfassender Beteiligung erarbeiteten wir ein Einzelhandelskonzept für den Ortsteil Dornstadt, das der Gemeinderat verabschiedet hat. Die wenigen Leerstände in der Ortsmitte sind ein gutes Zeichen.

Meine Ziele für die Zukunft:

  • Wir brauchen weiterhin einen guten Branchenmix und einen guten Kontakt zu unseren Unternehmen, um frühzeitig auf deren Bedürfnisse reagieren zu können. Das sichert und schafft Arbeitsplätze. Dies werde ich auch künftig genau im Blick haben.
  • Interkommunale Kooperationen im Bereich der Gewerbeansiedlungen weiterhin unterstützen.
  • Für Investitionen einsetzen, die mehr Aufenthaltsqualität und Frequenz in die Ortsmitte Dornstadts bringen. So kann die gute Ausgangslage für den Einzelhandel gefestigt werden.

6. Infrastruktur

Eine intakte Infrastruktur ist die Basis einer gut funktionierenden Gemeinde. Meine feste Überzeugung ist, dass der Erhalt, die energetische Sanierung und der Ersatzbau Vorrang vor Neubauten haben müssen.

Bisher erreicht:

  • Die Feuerwehr ist ein sehr wichtiger Bestandteil des örtlichen Sicherheitskonzepts. Neben einem hauptamtlichen Gerätewart sind alle anderen Feuerwehrfrauen und –männer ehrenamtlich aktiv. Ich bin sehr dankbar für diesen Einsatz und es ist unsere Aufgabe, die notwendige Infrastruktur zur Verfügung zu stellen. Dies ist zuletzt mit den neuen Feuerwehrhäusern in Tomerdingen und Dornstadt sehr gut gelungen. Zudem haben wir verschiedene Fahrzeuge beschafft.
  • Unser Hallenbad ist eine beliebte Freizeiteinrichtung in Dornstadt und fester Bestandteil des Sportunterrichts unserer Schulen. Ich bin froh, dass wir dieses Juwel grundlegend sanieren und erweitern konnten. Das Budget von sieben Millionen Euro haben wir eingehalten.
  • Das schnelle Internet gehört zu den dringenden Anforderungen unserer Zeit. Es ist richtig, dass sich die Gemeinde Dornstadt hier engagiert und den Eigenbetrieb Glasfaser gegründet hat. In Kooperation mit Kom.Pakt.Net haben wir bereits viel Geld in den Ausbau der Breitbandinfrastruktur investiert. Dies müssen wir in den kommenden Jahren konsequent fortsetzen.
  • Die Anbindung des Containerbahnhofs und des Gewerbegebiets Himmelweiler war jahrelang eine schwierige Angelegenheit, wir mussten mit allen politischen Ebenen intensiv diskutieren. Nun ist es gelungen die so wichtigen Straßenerschließungen für unser Gewerbegebiet und den Containerbahnhof herzustellen, der in den nächsten Jahren erweitert werden soll.
  • Ein gutes Beispiel für den Ausbau und die Instandhaltung von Infrastruktur ist die Ortsdurchfahrt in Tomerdingen. Neben dem Straßenbau, den die Gemeinde für das Land Baden-Württemberg abgewickelt hat, haben wir sämtliche Leitungen überprüft und bei Bedarf saniert oder ausgetauscht. Zudem ließen wir Versorgungsleitungen für die Breitband- und für die Nahwärmeversorgung verlegen. Allein der Anteil der Gemeinde betrug rund vier Millionen Euro.
  • Das Fahrrad, egal mit oder ohne Unterstützung, erlebt gerade eine Renaissance und wird zu einem immer wichtigeren Fortbewegungsmittel. Insbesondere im Hinblick auf die Mobilitätswende braucht es deutlich mehr Radverkehr und damit auch gute ausgebaute und Radwegeverbindungen. Die Verbindung Dornstadt-Bollingen ist gelungen und wird gut frequentiert.

 

„Bei der Infrastruktur heißt es dranbleiben.“

 

Meine Ziele für die Zukunft:

  • Den Feuerwehrbedarfsplan überarbeiten und umsetzen.
  • Mittelfristig für die Abteilung Bollingen ein neues Feuerwehrhaus bauen.
  • Eine MTW für die Abteilung Bollingen beschaffen.
  • Einen Ersatz für das Hilfeleistungslöschfahrzeug der Abteilung Dornstadt beschaffen.
  • Den Ausbau der Breitbandversorgung in Zusammenarbeit mit Kom.Pakt.Net und der OEW Breitband GmbH mit hoher Priorität fortsetzen.
  • Die Bauarbeiten an der Mehrzweckhalle in Scharenstetten will ich so schnell wie möglich fortsetzen. Sie ist ein lang gehegter Wunsch der Bürgerinnen und Bürger des Ortsteils. Alles lief gut, bis uns eine Klage erreicht hat, die zu einem Baustopp geführt hat. Eine Einigung konnte zwischenzeitlich mit den Klägern erreicht werden. Um den Bau fortzusetzen werden gerade alle Vorbereitungen getroffen.
  • Bei Aufnahme in das Landessanierungsprogramm die Lange Straße für mehr Aufenthaltsqualität umbauen und ein neues Rathaus auf dem Schotterparkplatz errichten. Das bestehende Rathaus in Dornstadt ist sanierungsbedürftig und bietet viel zu wenig Platz für alle Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter. Bei einer wachsenden Gemeinde und bei zunehmenden Aufgaben wächst auch die Verwaltung. Wir können mit Zuschüssen aus dem Landessanierungsprogramm rechnen. Ein Neubau mit einem Umbau der Langen Straße würde eine deutliche Aufwertung der Ortsmitte bedeuten.
  • Mittelfristig die Grundschule Temmenhausen sanieren.
  • Mittelfristig die Mehrzweckhalle Tomerdingen sanieren.
  • Einen Sportstättenentwicklungsplan gemeinsam mit den Vereinen entwickeln.

7. Moderne Verwaltung

Meine feste Überzeugung ist, dass wir die Digitalisierung der Verwaltung entschieden vorantreiben müssen. Ich wünschte, wir wären auf diesem Weg schon viel weiter, aber wir als Gemeinde sind abhängig von übergeordneten staatlichen Ebenen und Behörden. Ich sehe uns in einer Rolle als Dienstleister für die Bürgerinnen und Bürger, der schnell und serviceorientiert agieren muss. Das Team in Rathaus und allen Außenstellen ist kompetent und leistungsbereit. Den Spagat zwischen hoher Volatilität und wachsender Arbeitsbelastung zu meistern, gehört zu den größten Herausforderungen, denen sich Verwaltungen inzwischen zu stellen haben. Auch in Dornstadt.

„Da müssen wir zeitnah Methoden entwickeln, um noch agiler auf die neuen Herausforderungen reagieren zu können.“

Bei alldem dürfen wir als Dienstleister die klassischen Instrumente der Bürgernähe und Bürgerbeteiligung nicht vernachlässigen. Ich stehe weiterhin für Transparenz und umfassende Informationen für alle Bürgerinnen und Bürger über verschiedene Medien: zum Beispiel über die Dornstadter Nachrichten, die Website, Bürgerinformationsveranstaltungen, über Soziale Medien oder auch eine BürgerApp. Auch hier gehen wir mit der Zeit.